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A |
nach oben |
Absicherung
Anwendung einer Strategie
zum Schutz eines Portfolios
oder geplanter Investitionen
gegen nachteilige
Preisänderungen.
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Additional Margin
Die Additional Margin dient
dazu, die zusätzlich
anfallenden
Glattstellungskosten
abzudecken. Diese
potenziellen
Glattstellungskosten würden
dann entstehen, wenn —
ausgehend vom aktuellen
Marktwert des Portfolios —
innerhalb von 24 Stunden die
angenommene ungünstige
Preisentwicklung (so
genannter "Worst-Case-Loss")
eintreten würde. Dies wird
bei Optionen und
Non-Spread-Future-Positionen
angewandt.
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Amerikanische Option
Eine Option, die an jedem
Börsentag vor Verfall
ausgeübt werden kann.
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Arbitrage
Gezielte Ausnutzung von
Preis-, Kurs- oder
Zinsdifferenzen eines
Wirtschaftsgutes (Aktien,
Anleihen, Devisen,
Rohstoffe, Optionen) an
verschiedenen Börsenplätzen
zu einem bestimmten
Zeitpunkt. In der Theorie
ist die Arbitrage ohne
Risiko, also ein risikoloser
Gewinn.
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At-the-Money
Eine Option, deren
Ausübungspreis etwa dem
aktuellen Kurs des
Basiswertes entspricht.
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Ausübung
Erklärung eines
Optionsinhabers, dass er die
Basiswerte zu den im
Optionskontrakt bestimmten
Bedingung kaufen oder
verkaufen möchte.
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Ausübungspreis
Der Preis, zu dem der
Basiswert bei Ausübung einer
Option bezogen oder
geliefert wird.
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B |
nach oben |
Barausgleich
Die Abrechnung eines
Kontraktes erfolgt durch
Zahlung oder Empfang des
Barbetrages anstelle der
physischen Lieferung des
Basiswertes. Im Falle eines
Optionskontraktes wird der
Barausgleich durch die
Differenz zwischen dem
Ausübungspreis der Option
und dem
Schlussabrechnungspreis des
Basiswertes bestimmt. Im
Falle eines
Financial-Future-Kontraktes
wird er Barausgleich durch
die Differenz zwischen dem
Schlussabrechnungspreis und
dem täglichen
Abrechnungspreis des
Kontraktes am Vortag
bestimmt.
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Basis
Differenz zwischen dem
Basiswertkurs und dem
Future-Preis.
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Basiswert
Ein Titel, ein Index oder
ein anderes
Finanzinstrument, auf
den/das sich ein Options-
oder Future-Kontrakt
bezieht.
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Beta
Mit dem Betafaktor wird die
Sensibilität einer Aktie
oder eines Portfolios gegen
über der Entwicklung des
gesamten Marktes
ausgedrückt.
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C |
nach oben |
Call
Ein Optionskontrakt, der den
Käufer berechtigt, eine
bestimmte Anzahl des
Basiswertes zu einem
festgelegten Preis an oder
bis zu einem bestimmten
Datum zu kaufen (physische
Lieferung). Der Anspruch auf
physische Lieferung kann
durch einen Barausgleich
ersetzt werden
(Aktienindex-Derivate).
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CFTC
Die "Commodity Futures
Trading Commission" ist eine
US Behörde, die Anleger vor
Betrug und Manipulation im
Derivatemarkt schützt.
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Commodity Trading Advisor
Manager, der sich auf
Finanz- oder
Rohstoff-Terminmärkte
spezialisiert.
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Conversion
Schaffung einer
synthetischen
Short-Future-Positionen
durch das Schreiben von
Calls oder den Kauf von Puts
mit gleichem Ausübungspreis
und gleichem Verfall bei
gleichzeitigem Eingehen
einer "echten"
Long-Future-Position
(Gegenteil des Reversal).
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Convertible Arbitrage
Convertible Arbitrage nutzt
das Preisverhältnis zwischen
einer Wandelanleihe und der
ihr zu Grunde liegenden
Aktie aus. Wandelanleihen
(sog. Convertible Bonds)
sind typischerweise
Unternehmensanleihen, die
dem Inhaber das Recht
gewähren, jederzeit vor dem
Ende der Laufzeit die
Anleihe in eine durch
dasUmwandlungsverhältnis
bestimmte Anzahl von Aktien
des Emittenten zu wandeln.
Arbitragegewinne können
dadurch erzielt werden, dass
Preisunterschiede zwischen
den Wandelanleihen und dem
zu Grunde liegenden
Wertpapier genutzt werden.
Dies geschieht durch
quantitative Modelle.
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D |
nach oben |
DAX
Der Deutsche Aktienindex DAX
besteht aus 30 deutschen
Standardwerten, die nach den
Kriterien Börsenumsatz,
Börsenkapitalisierung und
Anerkennung des deutschen
Übernahmekodex in den
Indexaufgenommen werden.
Beim DAX handelt es sich um
einen Performance Index, das
heißt, bei der Berechnung
wird von einer
hypothetischen Reinvestition
von Dividenden ausgegangen.
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Dedicated Short Bias
Diese Strategie ist eine
spezielle Variante von
Long-Short Equity, bei der
die Manager eine Netto-Short
Position im Markt
aufrechterhalten. Short
Biased Manager gehen
meistens in Aktien oder
Derivaten Short-Positionen
ein, bei denen mit einem
Kursrückgang gerechnet wird,
z. B. auf Grund von
wesentlichen Mängeln im
Geschäftsprojekt des
Unternehmens, schlechtem
Management oder veraltetem
Produktprogramm. Die
Short-Ausrichtung des
Portfolios eines solchen
Managers muss permanent
größer als null sein, um
unter diese Kategorie zu
fallen.
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Delta
Der Betrag, um den sich der
Optionspreis ändert, falls
sich der Basiswert um eine
Einheit verändert.
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Derivat
Terminkontrakte beziehen
sich stets auf einen
Basiswert, von dem sie
abgeleitet sind. Daher
spricht man von Derivaten.
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Discretionary
Der Manager vertraut bei
dieser Strategie
ausschließlich auf seine
Erfahrung .Immer wieder
findet sich aber auch eine
Mischung des systematischen
mit dem diskretionären
Stils: Ein automatisches
Handelssystem triff eine
gewisse Vorentscheidung, der
Manager selektiert die
Orders, ändert oder stoppt
sie auf Grund seiner
Erfahrung und Kenntnisse.
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Distressed Securities
Distressed Securities
Manager investieren in
Wertpapiere von Unternehmen,
die Insolvenzschutz
beantragt haben oder
versuchen, Insolvenz dadurch
zu vermeiden, dass sie mit
ihren Gläubigern über eine
außergerichtliche
Umstrukturierung verhandeln.
Die Kurse solcher
Wertpapiere sind oft falsch
bewertet, weil viele
traditionelle Käufer
derartige Wertpapiere von in
Not geratenen Firmen
verkaufen. Deshalb können
diese Wertpapiere häufig mit
einem größeren Abschlag
erworben werden, als dies
unter Berücksichtigung des
"fairen Werts" dieser
Wertpapiere sein sollte.
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Dow
Jones Global Titans 50-Index
Zu dem Dow Jones Global
Titans 50-Index gehören die
nach Marktkapitalisierung
gewichteten 50 größten
börsennotierten Unternehmen
der Welt:
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Dow
Jones STOXX-Index
Dow Jones STOXX 50 und Dow
Jones EURO STOXX 50 sind die
Bluechips-Indizes der
STOXX-Familie. Sie erfassen
die 50 größtkapitalisierten
Unternehmen der
gesamteuropäischen Länder
(16) beziehungsweise der
Euroländer (10). Die Dow
Jones STOXX-Indizes sind
kapitalisierungsgewichtet.
Die Marktkapitalisierung
wird durch die Anzahl aller
Aktien einer Aktiengattung
bestimmt. Das maximale
Gewicht eines Titels in
einem Bluechips-Index ist
auf zehn Prozent des
gesamten
Marktkapitalisierung des
Index begrenzt. Daher kann
die für die Indexberechnung
verwendete Anzahl Aktien
einer Gesellschaft zwischen
Bluechips-Indizes und den
anderen Indizes
unterschiedlich sein.
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Drawdown
Verlustphase, die innerhalb
eines Programms entstehen
kann. Dieser kann sich unter
umständen auch über mehere
Monate hinwegziehen.
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Due
Diligence
Engl.: gebührende Sorgfalt.
Darunter ist im
Wertpapiergeschäft eine
Überprüfung der Ertrags- und
Geschäftslage sowie der
vergangenen Jahresabschlüsse
des betreffenden Emittenten
durch die Bank zu verstehen.
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E |
nach oben |
Equity Market Neutral
Diese Strategie beinhaltet
die Konstruktion von
Portfolios, die zu gleichen
Teilen Long- und
Short-Aktienpositionen
eingehen. Aktien, von denen
der Fondsmanager glaubt,
dass sie besser als der
Markt abschneiden, werden
gekauft (Long-Position) und
solche, von denen er glaubt,
dass sie schlechter als der
Markt abschneiden, werden
leer verkauft
(Short-Position). Durch das
Gleichgewicht von Long- und
Short-Positionen wird das
gesamte Portfolio vor
systematischen Ereignissen
geschützt, die die Bewertung
des Marktes als ganzes
beeinflussen. Der Equity
Market Neutral Ansatz baut
darauf auf, ausgeglichene
Ergebnisse mit moderater
Volatilität in einer großen
Bandbreite von
Marktbedingungen zu
erzielen.
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Europäische Option
Eine Option, die erst am
letzten Handelstag ausgeübt
werden kann.
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Event Driven
Event Driven Hedge-Fonds
nutzen Preisanomalien, die
mit
Kapitalmarkttransaktionen
einhergehen. Solche
Transaktionen können
Fusionen,
Unternehmensübernahmen,
Abspaltungen,
Aktienemissionen,
Umstrukturierungen,
Insolvenzen,
Aktienrückkäufe,
Sonderdividenden und
sonstige signifikante
Marktereignisse sein.
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F |
nach oben |
Financial-Future-Kontrakt
Ein standardisierter
Kontrakt, der Lieferung oder
Übernahme einer festgelegten
Menge eines
Finanzinstrumentes zu einem
festgesetzten Preis an einem
zukünftigen Zeitpunkt
beinhaltet.
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Finnish Stock-Index (HEX25)
Der Finnish Stock-Index ist
ein
kapitalisierungsgewichteter
Preisindex. Er wird
fortlaufend aus den 25
meistgehandelten Aktien der
Helsinki Exchanges
berechnet.
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Fixed Income Arbitrage
Die Aufgabe von Fixed Income
Arbitrage Managern ist es,
Trading-Möglichkeiten im
sog. "Fixed Income"
(festverzinsliche
Wertpapiere) Bereich sowie
bei Derivaten auszunutzen,
die typischerweise zwei
aufeinander bezogene
Finanzinstrumente
beinhalten, bei denen eines
der Instrumente relativ
"teuer" oder "billig" im
Verhältnis zum anderen ist.
Weil diese Strategie
marktneutral im Verhältnis
zu den Zinsmärkten ist,
ergeben sich die meisten
Möglichkeiten in Form von
Handelsspannen zwischen
Preisen, Erträgen,
Volatilitäten usw.
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Future-Spread-Margin
Diese Margin ist zu
hinterlegen, um die Risiken
eines maximalen zu
erwartenden Verlustes einer
Spread Position innerhalb
von 24 Stunden zu decken.
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Futures
Futures sind derivative
Finanzinstrumente. Futures
sind standardisierte ,
börsenmäßige gehandelte
Terminkontrakte mit
Vertraglichen
Verpflichtungen, eine
bestimmte Menge eines
Basiswertes, zu einem bei
Vertargsabschluss
festgelegten Preis, zu einem
bei Vertragsabschluss
vereinbarten Zeitpunkt zu
liefern (short) oder
abzunehmen (long)
|
Fälligkeitsdatum
Zeitpunkt, an dem die im
Financial-Future-Kontrakt
definierten Verpflichtungen
erfüllt werden müssen
(Lieferung, Barausgleich).
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G |
nach oben |
Gewinnbeteiligung
Siehe Performance Fee
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Glattstellung
Das Schließen einer offenen
Options- oder
Future-Position durch ein
Gegengeschäft wird als
Glattstellung (closing
transaction) bezeichnet.
|
Global Macro
Global Macro Hedge Fonds
beschreiten einen
makroökonomischen Ansatz,
der eine globale Basis in
die Investmentstrategie mit
einbezieht. Es sind sog.
Top-Down Manager, die in
opportunistischer Weise in
Finanzmärkte, Währungen,
Länder und Terminmärkte
investieren. Global Macro
Manager haben daher das
breiteste
Investmentspektrum.
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H |
nach oben |
Hebelwirkung
Im Verhältnis zum
investierten Kapital ist die
prozentuale Veränderung der
Preise bei Options- und
Future-Kontrakten größer als
die entsprechende
Veränderung des Basiswertes.
Dieses erhöhte Gewinn- und
Verlustpotenzial wird mit
dem Begriff Hebelwirkung
beschrieben.
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High-Watermark-Prinzip
Eine Performance fee wird
bei Anwendung diese Prinzips
erst dann fällig, wenn sich
die Wertentwicklung positiv
gestaltet, also ein bereits
zurückliegender Höchststand
bzw. ein bestimmter
festgelegter
Performance-Stand wieder
überschritten wird.
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I |
nach oben |
Implizierte Volatilität
Die in einem Optionspreis
reflektierte Volatilität.
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In-the-money
Eine Call-Option, bei der
der Kurs über dem
Ausübungspreis liegt, ode
reine Put-Option, bei der
der Kurs des Basiswertes
unter dem Ausübungspreis
liegt.
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Innerer Wert
Der innere Wert einer Option
entspricht der Differenz
zwischen dem aktuellen
Kassakurs und dem
Ausübungspreis der Option,
sofern diese einen
Preisvorteil für den Käufer
bedeutet. Der innere Wert
ist immer größer oder gleich
null.
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J |
nach oben |
|
K |
nach oben |
Korrelation
Kennziffer für die
Koppelungsintensität zweier
Strategien oder Benchmarks.
Eine perfekte Korrelation
wird durch die Zahl 1,00
ausgedrückt, eine
vollständige negative
Korrelation durch die Zahl
-1,00.
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Korrelationskoeffizient
Der Korrelationskoeffizient
misst den Gleichlauf
zwischen zwei
Finanzinstrumenten. Gezielt
eingesetzt, kann er das
Marktrisiko eines
Instruments reduzieren,
indem diesem entweder ein
negativ korrelierendes
Wertpapier oder eine
gegenläufige Position eines
positiv korrelierten
Instruments
gegenübergestellt wird.
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L |
nach oben |
Long-Position
Offene Käuferposition in
einem Terminkontrakt.
|
Long-Short Equity
Die Long-Short Equity
Strategie wird häufig als
die "klassische" Hedge Fonds
Strategie bezeichnet. Es
handelt sich um eine
direktionale Strategie, die
in beide Richtungen des
Aktienmarktes, nämlich auf
steigende und fallende
Kurse, spekuliert. Es wird
eine Reihe verschiedener
Ansätze zur Identifizierung
und Ausnutzung von unter-
oder überbewerteten Aktien
verwendet. Die Fonds können
von Value- zu
Wachstumswerten, von Aktien
mit kleiner über mittlerer
bis zu großer
Marktkapitalisierung und von
einer Netto-Long Position zu
einer Netto-Short Position
wechseln. Sie können
außerdem Terminkontrakte und
Optionen zur Absicherung
nutzen. Spezialisierungen
auf bestimmte Regionen,
Börsenkapitalisierung und
Sektoren sind möglich.
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M |
nach oben |
Managed Futures
Die Managed Futures
Strategie umfasst eine Reihe
von Strategien, die auf den
Warenterminmärkten oder
Finanzterminmärkten
umgesetzt werden. Es werden
Bewertungsineffizienzen auf
diesen Märkten durch die
Verwendung statistischer
oder diskretionärer Modelle
ermittelt und genutzt. Diese
Strategien können sich den
Kauf oder Verkauf von
Futures mit verschiedenen
Laufzeiten bezogen auf
dieselben Titel zu Nutze
machen. Sie können z. B.
eine Ertragskurvenbandbreite
in Zinstiteln erzeugen oder
eine Bandbreite zwischen
verschiedenen korrelierten
Terminkontrakten (z. B. bei
verwandten Ölderivaten) und
"Arbitrage Credit Spreads"
(z. B. dem "TED" Spread).
Andere Manager favorisieren
direktionale
Trendfolgemodelle über eine
Vielzahl von Halteperioden
und Märkten, während wieder
andere auf trendlosen
Modellen basierend auf der
klassischen ökonometrischen
Theorie aufbauen und so
stark dem typischen Macro
Hedge Fonds ähneln.
|
Management Fee
Die Management Fee oder
Verwaltungsgebühr genannt,
wird Anteilsinhabern direkt
belastet, Der CTA stellt sie
dem Kunden für die
Verwaltung und das
Management in Rechnung.
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Margin (Additional Margin,
Premium Margin,
Future-Spread-Margin)
Sicherheitsleistung, die als
Deckung für die
Kontrakterfüllung hinterlegt
werden muss.
|
Margin to Equity
Zeigt an wie viel Prozent
der Anlagesummer im
Durchschnitt als Margin
hinterlegt werden.
|
Market Timing
Im Falle des Market Timing
wird das Kapital zwischen
den Aktien- und den
Zinsmärkten hin und her
bewegt. Befindet sich der
Aktienmarkt in einem
Aufwärtstrend, wird das
Kapital vom Zinsmarkt in den
Aktienmarkt transferiert.
Befindet er sich in einem
Abwärtstrend, wird das
Kapital wieder in den
Zinsmarkt transferiert.
|
Markt-to-Market
Tägliche Neubewertung von
Positionen in
Financial-Futures und
Optionen auf Futures nach
Börsenschluss zur Berechnung
der täglichen Gewinne oder
Verluste.
|
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N |
nach oben |
Nettoperformance
Performance nach Abzug aller
Verwaltungsgebühren,
Gewinnbeteiligung und
Transaktionskosten
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NFA
Die National Futures
Association ist eine
unabhängige
Regulierungsbehörde, die die
Integrität des
Derivatemarkts
gewährleistet.
Für jeden, der für Kunden an
US-Börse tätigt ist, ist es
erforderlicht sich bei der
CFTC zu registrieren zu
lassen und Mitglied bei der
NFA zu sein.
|
Non-Spread-Future-Position
Long- oder Short-Positionen,
die nach der Subtraktion
gegenläufiger Positionen mit
unterschiedlicher
Restlaufzeit übrig bleiben
und für die Additional
Margin hinterlegt werden
muss.
|
|
O |
nach oben |
Opportunistic
Opportunistische Strategien
unterscheiden sich von den
bereits beschriebenen
Strategien lediglich auf
Grund ihrer höheren
Volatilität und
Marktabhängigkeit.
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Option
Das Recht, eine bestimmte
Anzahl eines bestimmten
Basiswertes zu einem
festgelegten Preis an oder
bis zu einem bestimmten
Datum zu kaufen (Call) oder
zu verkaufen (Put).
|
Optionen
Optionen sind derivative
Finanzinstrumente. Optionen
sind standardisierte,
börsenmäßige gehandelte
Vereinbarungen, die dem
Käufer das Recht, aber nicht
die Verpflichtung geben,
eine bestimmte Menge eines
Basiswertes, innerhalb eines
festgelegten Zeitraums, zu
einem bei Vertragsabschluss
festgelegten Preis zu kaufen
(Call) oder verkaufen (Put)
|
Optionspreis
Der für das Optionsrecht
bezahlte Preis.
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Out-of-the-money
Eine Call-Option, bei der
der Kurs des Basiswertes
niedriger ist als der
Ausübungspreis, oder eine
Put-Option, bei der der Kurs
des Basiswertes über dem
Ausübungspreis liegt.
|
|
P |
nach oben |
Performance Fee
Erfolgsabhängige
Managementgebühr, die bei
erreichen eines positiven
Returns am Monatsende direkt
verrechnet wird. Sie kann
auch mit einer
High-Watermark Klausel
ausgestattet sein.
|
Premium-Margin
Die Premium-Margin ist vom
Stillhalter zu hinterlegen.
Sie bleibt bis Ausübung oder
Verfall bestehen. Sie deckt
die Kosten einer
Glattstellung des
Stillhalters zum
Abrechnungspreis ab. Die
Premium-Margin wird ständig
angepasst. Der Optionskäufer
braucht keine Margin zu
hinterlegen, da er mit der
Zahlung zu hinterlegen, da
er mit der Zahlung der
Optionsprämie ein Recht
erworben hat, aber keine
Verpflichtung eingegangen
ist. Sein maximales Risiko
besteht darin, dass der
Kontrakt wertlos verfällt
und ist somit auf die
Optionsprämie begrenzt.
|
Put
Ein Optionskontrakt, der den
Käufer berechtigt, eine
bestimmte Anzahl Basiswerte
zu einem festgelegten Preis
an oder bis zu einem
bestimmten Datum zu
verkaufen (physische
Lieferung). Der Anspruch
einen physischen Titel zu
liefern, kann durch einen
Barausgleich ersetzt werden
(Aktienindex-Derivate).
|
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Q |
nach oben |
|
R |
nach oben |
Relative Value Strategien
Hier wird durch den
gleichzeitigen Kauf und
Verkauf zweier Wertpapiere
in sog. Spread Trades
investiert, wenn das
ökonomische Verhältnis
zwischen den zwei
Wertpapieren ("spread") nach
Ansicht des Fondsmanagers
vom Markt falsch bewertet
wird. In solchen Fällen
kauft der Manager das
Wertpapier, das "billig" ist
und verkauft dasjenige, das
"teuer" ist.
|
Reversal
Schaffung eines
synthetischen
Long-Future-Position durch
den Kauf von Calls und das
Schreiben von Puts mit
gleichen Ausübungspreisen
und gleichem Verfall bei
gleichzeitigem Eingehen
einer "echten"
Short-Future-Position
(Gegenteil der
Conversation).
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Risk (Merger) Arbitrage
Fonds, die die Risk (Merger)
Arbitrage Strategie
anwenden, investieren in
Gesellschaften, die
übernommen oder verschmolzen
werden sollen. Normalerweise
werden dabei die Aktien der
Gesellschaft, die übernommen
werden soll, gekauft und die
Aktien der übernehmenden
Gesellschaft (leer)
verkauft. Das daraus
resultierende Portfolio ist
somit gegenüber Risiken des
Gesamtmarkts neutral,
ähnlich wie bei
marktneutralen
Aktienportfolios.
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Round-Turn Fee
Gebühren, die für die
Abwicklung eines
Future-Geschäftes an den
Broker zu zahlen sind.
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RT/Year/Million
Zeigt an wie viele
Roundturns das Programm im
Jahr auf Basis von einer
Millionen Anlagesumme im
Durchschnitt tätigt.
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S |
nach oben |
Sharpe-Ratio
Die Sharpe Ratio misst das
Verhältnis zwischen Risiko
und Rendite des Investments.
Dabei wird der Rendite mit
einem Risikolosenzinssatz
subtrahiert und durch die
Standardabweichung
dividiert. Je höher die
Sharpe Ratio desto besser
das Risiko/Rendite
Verhältnis.
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Short Selling
Bei einem Leerverkauf (short
sale) werden grundsätzlich
Finanzinstrumente verkauft,
die sich zum Zeitpunkt des
Verkaufs nicht im Eigentum
des Verkäufers befinden.
Unterschieden wird zwischen
Leerverkäufen solcher
Wertpapiere oder anderer
Finanzmarktinstrumente, die
sich der Verkäufer zuvor
durch ein
Wertpapierdarlehens
verschafft und solchen,
denen keine "Aktienleihe"
vorausgeht (sogenannte Naked
Shorts). Leerverkäufe
ermöglichen es, auf fallende
Kurse zu spekulieren. Ferner
ist es möglich, mit dem
eingesetzten Kapital
überproportional an
Kursschwankungen zu
partizipieren, also eine
Hebelwirkung zu erzeugen.
Übersteigt der Kursrückgang
die Transaktionskosten und
die "Leihkosten" für die
Wertpapiere, werden Gewinne
erzielt.
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Short-Position
Offene Verkäuferposition in
einem Terminkontrakt.
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Spread-Position
Im Falle eines
Optionsgeschäftes
gleichzeitiger Kauf und
Verkauf von
Optionskontrakten mit
unterschiedlichen
Ausübungspreisen und/oder
verschiedenen Verfalldaten.
Im Fall eines Financial
Future gleichzeitiger Kauf
und Verkauf von
Future-Kontrakten mit
unterschiedlichen
Fälligkeitsdaten oder
Basiswerten.
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Standardabweichung (Standard
Deviation)
Andere Bezeichnung für
Volatilität
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Stillhalter
Gegenpartei des
Optionskäufers, der sich zur
Lieferung (Call)
beziehungsweise zur Abnahme
(Put) des Basiswertes im
Falle einer Ausübung
verpflichtet und dafür den
Optionspreis erhält.
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Straddle
Long- oder Short Position
mit der gleichen Anzahl von
Calls und Puts des gleichen
Basiswertes mit den gleichen
Ausübungspreise und den
gleichen Ausübungspreisen
und den gleichen
Verfalldaten.
|
Strangle
Long- oder Short-Position
mit der gleichen Anzahl von
Calls und Puts des gleichen
Basiswertes mit den gleichen
Verfalldaten, jedoch
verschiedenen
Ausübungspreisen.
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Swiss Market Index (SMI)
Der Swiss Market Index ist
ein kapitalgewichteter
Preisindex, der auf einem
Aktienkorb basiert, dessen
Titel permanent gehandelt
werden. Er umfasst bis zu 30
liquide Titel
hochkapitalisierter
Unternehmen des Sdchweizer
Aktienmarktes.
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Synthetische Position
Nachbildung eines Options-
oder Future-Kontrakt durch
andere Derivate.
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Systematisches Risiko
Das sytematische Risiko
hängt von Faktoren ab, die
den gesamten Markt
beeinflussen, und kann nicht
durch
Portfolio-Diversifikation
reduziert oder
ausgeschlossen werden.
|
|
T |
nach oben |
Täglicher
Schlussabrechnungspreis
Täglicher von der Eurex
Clearing AG festgelegter
Abrechnungspreis zur
Bewertung von offenen
Options- und
Future-Positionen.
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U |
nach oben |
Unsystematisches Risko
Anteil des Gesamtrisikos,
der nicht durch
Renditeschwankungen des
Gesamtmarktes erklärt werden
kann.
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V |
nach oben |
Variations-Margin
Gewinn oder Verlust,
resultierend aus der
täglichen Neubewertung der
Future (Mark-to-Martket).
Die Variation-Margin wird
täglich in bar ausgeglichen.
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Verfalldatum
Das Datum, ab welchem ein
Optionsrecht nicht mehr
ausgeübt werden kann.
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Volatilität
Das Ausmaß der tatsächlichen
oder erwarteten
Renditeschwankungen eines
Finanzinstrumentes. Die für
ein Instrument gemessene
Volatilität kann je nach
Zeitspanne, auf die sie sich
bezieht, unterschiedlich
sein. Sie kann entweder als
historische oder implizite
Volatilität berechnet
werden.
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W |
nach oben |
Worst-Case-Loss
Größtmöglicher
Glattstellungsverlust am
nächsten Börsentag. Wird
durch die Additional Margin
beziehungsweise
Futures-Spread-Margin
abgedeckt.
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X |
nach oben |
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Y |
nach oben |
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Z |
nach oben |
Zeitwert
Der Zeitwert umfasst jenen
Teil des Optionspreises, der
sich aus der Restlaufzeit
der Option ergibt. Je länger
die Restlaufzeit ist, desto
höher ist der Optionspreis
infolge der noch vorhandenen
Zeit, in der sich der Preis
des Basiswertes auf- oder
abwärtsbewegen kann
(mögliche Ausnahme:
Deep-in-the-money-Puts)
|
|
~ |
nach oben |